Presse
 

Stellungnahme DASB , 20.02.2007


In seiner Pressemitteilung vom 20.02.2007 riet der DASB e.V. Anlegern bezüglich einer Investition in das Produkt „US-Land Banking“ Vorsicht walten zu lassen. Gleichzeitig forderte der DASB e.V. die Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH sowie die Bayer AG schriftlich dazu auf, sich zukünftig genauer über die Hintergründe ihrer Werbepartner bei der Vermarktung der Stadionwerbeflächen zu informieren. Anlass dieser Aufforderung war die Bandenwerbung für „US-Land Banking“ während des UEFA-Cup-Spiels von Bayer 04 Leverkusen gegen die Blackburn Rovers in der BayArena am 14.02.2007.

Die Direktion der Bayer AG hat im Auftrag des Vorstandsvorsitzenden, Herrn Werner Wenning, auf die schriftliche Aufforderung des DASB mit Schreiben vom 13.03.2007 reagiert.

So teilte die Direktion mit, dass sie sich der Sensibilität der Bandenwerbung bewusst sei. Hierauf habe sie auch die Verantwortlichen des werkseigenen Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen nochmals aufmerksam gemacht.

Im Zuge dessen wurden zudem die Abläufe der Vermarktung von Bandenwerbung überprüft, um ähnliche Fälle zukünftig zu vermeiden. Grundsätzlich werde die Bandenwerbung zur Vermarktung an eine Agentur abgetreten. Diese teile dem Verein dann mit, welche Werbepartner sie für das Spiel gewonnen habe. Im konkreten Fall des UEFA-Cup-Spiels gegen die Blackburn Rovers erfolgte die Benachrichtigung durch die Vermarktungsagentur jedoch so kurzfristig, dass eine Prüfung oder gar eine Absage des Werbepartners nicht mehr möglich gewesen sei. Eine solche Vorgehensweise gilt es zukünftig zu verhindern.

„Die Zusage der Bayer AG, die Werbepartner in Zukunft besser zu überprüfen, ist zu begrüßen“, sagt DASB-Präsident Klaus Nieding. „Sie zeigt, dass die Bayer AG und Bayer 04 Leverkusen sich der Verantwortung für ihre Fußballfans bewusst sind.“ Der DASB e.V. weist jedoch darauf hin, dass bereits die eingeschalteten Vermarktungsagenturen die Seriosität der gewonnen Werbepartner einer Kontrolle unterziehen sollten. So kann schon im Vorfeld verhindert werden, dass möglicherweise unseriösen Werbepartnern eine große Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

 

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