Presse
 

APA, 16.12.2005

FMA warnt vor "Tomas Linz Transfer Agency"

Anbieter besitzt keine erforderlichen Konzessionen - Auch "Irving Horovitz Mergers & Acquisitions" ohne Konzessionen - Gruppe auch in Australien aktiv

Wien - Die Finanzmarktaufsicht (FMA) warnt vor Finanzdienstleistungsgeschäften mit der "Tomas Linz Transfer Agency" mit angeblichem Sitz in Wien. Der Anbieter tritt vor allem via Internet und Telefon an potenzielle Kunden heran und besitzt nicht die erforderliche Konzession im Wertpapierbereich, teilt die FMA am Freitag mit.
 
Der "Tomas Linz Transfer Agency" sei es nicht gestattet, Beratung über die Veranlagung von Kundenvermögen, die Verwaltung von Kundenportefeuilles mit Verfügungsvollmacht im Auftrag des Kunden sowie die Vermittlung von Geschäftsgelegenheiten zum Erwerb oder zur Veräußerung von bestimmten Finanzinstrumenten anzubieten, so die FMA weiter.

Die "Tomas Linz Transfer Agency" arbeitet fallweise mit dem Anbieter "Irving Horovitz Mergers & Acquisitions" zusammen. Auch dieser Anbieter verfüge über keine Konzession der FMA im Wertpapierbereich. Finanztransaktionen wurden unter anderem über die amerikanische Mercantile Bank abgewickelt.

Diese Gruppe ist auch in Australien tätig. Die "Australian Securities & Investments Commission - ASIC" stellt dazu klar, dass weder die "Tomas Linz Transfer Agency" noch die "Irving Horowitz Mergers & Acquisitions" über eine "Australian Financial Services Licence" (AFSL) verfügen und in keinem australischen Firmenregister eingetragen sind.

 

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